Abstimmung über Ernährungsinitiative: PETA sieht Chance für tier- und umweltfreundlichere Landwirtschaft

Teufen (AR), 21. September 2026 – Am 27. September entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die Ernährungsinitiative. Die Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser» verfolgt mehrere Ziele. Unter anderem strebt sie an, dass künftig mindestens 70 Prozent der in der Schweiz konsumierten Nahrungsmittel im Inland produziert werden. Erreicht werden soll dies durch eine höhere Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln. Zudem sollen Trinkwasser, Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität besser geschützt werden. Lisa Kainz, Agrarwissenschaftlerin bei PETA, ordnet die Initiative ein:

«Wir begrüssen die Ernährungsinitiative als ersten Schritt hin zu einer gerechteren und gesünderen Landwirtschaft. Verdorrte Wiesen, ausgetrocknete Böden und anhaltende Hitze haben diesen Sommer eindrücklich gezeigt, wie verletzlich unsere Umwelt ist. Trotzdem wird mit der Tierwirtschaft weiterhin an einem selbstzerstörerischen System festgehalten, das enorme Ressourcen verschwendet und millionenfaches Leid verursacht. Vegan wirtschaftende Betriebe in der Schweiz zeigen längst, dass eine tier- und umweltfreundliche Kreislaufwirtschaft möglich ist. Deshalb appellieren wir an alle Schweizerinnen und Schweizer, bei ihrer Entscheidung am 27. September auch die Situation der Tiere in den Ställen zu bedenken und der Initiative zuzustimmen.»

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Lisa Kainz stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen:
PETA-Schweiz.ch/Themen/Ernährung