PETAs Stadien-Ranking 2026: FC Lugano bildet das Schlusslicht der vegan-freundlichsten Stadien der Schweiz / Zum ersten Mal Stadien der Super League bewertet

Lugano / Teufen (AR), 5. Mai 2026 – Pflanzlich punktet: Die Saison 2025/26 der Super League befindet sich im Endspurt – doch ein Titel abseits des Spielfelds steht schon fest: PETA kürt erstmals das vegan-freundlichste Fussballstadion der Schweiz. Dafür hat die Tierrechtsorganisation das Angebot rein pflanzlicher Speisen in den Stadien bewertet. Das Ergebnis: Das Stadio di Cornaredo des FC Lugano bildet das Schlusslicht der Tabelle – der BSC Young Boys holt den ersten kulinarischen Meistertitel nach Bern.

«Unser erstes veganes Stadien-Ranking für die Schweiz zeigt: Vegane Vielfalt erobert die Stadien – und die Fans feiern sie. Auf die steigende Nachfrage reagieren die Clubs mit kreativen Angeboten und setzen damit ein klares Zeichen für eine tierfreundliche, zukunftsfähige Ernährung», so Kevin Wiesen, Corporate Engagement Manager bei PETA. «Alle anderen Vereine, die bislang keine Einblicke gegeben haben, ermutigen wir, im nächsten Jahr teilzunehmen und das Spielfeld für vegane Vielfalt gemeinsam zu vergrössern.»

Stadio di Cornaredo mit ausbaufähigem Angebot  
Mit einem einzigen Punkt erhält der FC Lugano die rote Laterne der veganen Kulinarik. Das Stadio di Cornaredo landet im Ranking der vegan-freundlichsten Stadien auf dem letzten Tabellenplatz. Immerhin gibt es für tierfreundliche Fans Pommes frites.

Eine Übersicht aller veganen Speisen der teilnehmenden Vereine finden Sie hier.

Die Bewertungskriterien
PETA hat die teilnehmenden Vereine zum veganen Angebot in den Stadien befragt und die Bewertung basierend auf dieser Rückmeldung vorgenommen: Dabei gab es für hochwertige vegane Speisen drei Punkte – dazu zählen beispielsweise Burger oder Hot Dogs. Snacks wie Pommes frites oder Brezeln brachten den Vereinen je einen Punkt ein. Chips, Eis, Popcorn und Schokoriegel wurden nicht berücksichtigt.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.


Die Abschlusstabelle der vegan-freundlichsten Stadien der Super League / © PETA Schweiz

Das Motiv steht Ihnen für die redaktionelle Berichterstattung hier zum Download zur Verfügung.

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