St. Gallen / Teufen (AR), 17. Oktober 2025 – Am Mittwochnachmittag büxten drei Rinder aus dem Olma-Messegelände in St. Gallen aus. Laut der Stadtpolizei rannten die Tiere über das Jahrmarktgelände, stiessen dabei mehrere Personen um und verletzten diese leicht. Zwei von ihnen konnten im Laufe des Tages eingefangen werden. Das dritte wurde in Absprache mit dem Halter am Abend erschossen. Ein Einfangen sei ausweglos und das Rind sehr aggressiv gewesen, wurden als Gründe genannt. Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft bei PETA, kommentiert:
«Die Olma ist eine lebensverachtende Publikumsmesse, die jedes Jahr Tiere wie Ware zum Feilschen präsentiert und ihr alltägliches Leid in der Landwirtschaft verschleiert. Hoher Lärmpegel, Menschenmassen und übergriffige Gäste setzen die Tiere unter enormen Stress. Da ist es nur nachvollziehbar, dass sie der Situation entfliehen und ihre Chance auf Freiheit ergreifen wollen. Dass das Rind auf seiner Flucht erschossen wurde, zeigt einmal mehr, wie wenig ein Tierleben in der Branche wert ist. Wir fordern von den Veranstaltenden, endlich die Tiere aus dem Programm zu streichen und den Fokus der Messe auf eine vegane und nachhaltige Landwirtschaft zu legen – sie verhindert Tierleid, schützt die Umwelt und bietet Landwirten eine resiliente, zukunftsfähige Perspektive.»
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.
Julia Weibel / © PETA Deutschland e.V. Das Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
Weitere Informationen:
PETA-Schweiz.ch/Themen/Milch
PETA-Schweiz.ch/Themen/ist-Milch-gesund
PETA-Schweiz.ch/Themen/veganleben/bio-vegane-Landwirtschaft
