Maienfeld: Pferd bei Hindernisrennen zu Tode geritten

Tierrechtsorganisation PETA übt scharfe Kritik und erstattet Anzeige

Maienfeld / Bad Ragaz / Teufen (AR), 16. Oktober 2025 – Beim Internationalen Pferderennen in Maienfeld / Bad Ragaz wurde vergangenen Sonntag beim Cross-Country-Hindernisrennen der zehn Jahre alte «Fou de Rêve» getötet. Er hatte sich bei einem Sprung offenbar den Rücken gebrochen. Der Reiter konnte mit zwei gebrochenen Rippen das Spital am Dienstag verlassen. Die Tierrechtsorganisation PETA erstattete heute Anzeige beim Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit des Kantons Graubünden, um die Ereignisse aus tierschutzrechtlicher Sicht behördlich prüfen zu lassen. Das Geschehen kommentiert Peter Höffken, Fachreferent bei PETA:

«Das tragische Ereignis in Maienfeld war weder ein Unfall noch ist es ein Einzelfall. Immer wieder werden Pferde bei Turnieren zu Tode geritten, auch Reiterinnen und Reiter kommen oft zu Schaden. Die Tiere werden über halsbrecherische Parcours gezwungen und erheblichen Risiken ausgesetzt. Dass das Rennen angesichts des schweren Sturzes nicht sofort abgebrochen wurde und offenbar die Siegerehrung trotz totem Pferd auf dem Platz stattfand, ist anstandslos und zeigt, wie wenig Bedeutung die Veranstalter den Tieren als fühlende Lebewesen beimessen. Wir fordern den Rennverein Maienfeld/Bad Ragaz auf, Verantwortung für Mensch und Tier zu übernehmen und keine weiteren Rennveranstaltungen mehr auszurichten.»

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann

Peter Höffken / © PETA Deutschland

Das Foto senden wir auf Anfrage gerne zu.

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PETA-Schweiz.ch/Themen/Pferdesport