Teufen (AR), 9. Oktober 2025 – Durch gestiegene Zölle auf Käseexporte in die USA ist in der Schweiz ein Überschuss an Kuhmilch entstanden. Landwirte planen nun, mehr Kühe zu töten als üblich. Die Tierrechtsorganisation PETA kritisiert diesen Umgang mit fühlenden Lebewesen scharf und fordert eine Abkehr von der Milchindustrie. Lisa Kainz, Agrarwissenschaftlerin und Fachreferentin bei PETA, kommentiert:
«Kühe in der Milchindustrie werden unter Zwang künstlich befruchtet, ihre Kälber werden ihnen kurz nach der Geburt entrissen und ihre Körper bis zur Erschöpfung ausgebeutet. Wenn sie nicht vorher zusammenbrechen, werden sie im Schlachthaus getötet. Dass ihr Leben und ihr Leid von Marktschwankungen abhängt, zeigt, wie lebensverachtend dieses System ist. Kühe sind keine Ware, die man entsorgt, sondern fühlende Individuen mit eigenen Bedürfnissen und Emotionen. Wir fordern den Umstieg auf eine vegane Landwirtschaft – sie verhindert Tierleid, schützt die Umwelt und bietet Landwirten eine resiliente, zukunftsfähige Perspektive.»
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.
Lisa Kainz / © PETA Deutschland e.V.Das Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
Weitere Informationen:
PETA-Schweiz.ch/Themen/Milch
PETA-Schweiz.ch/Themen/ist-Milch-gesund
PETA-Schweiz.ch/Themen/veganleben/bio-vegane-Landwirtschaft
