Die Firma Swiss Blue Salmon AG möchte bis 2029 am Walensee in der Gemeinde Glarus bei Mollis die bislang grösste landbasierte Mega-Lachs-Fabrik der Schweiz bauen. Bis zu 4‘000 Tonnen Lachs-«Produkte» sollen dort jährlich produziert und in Spitzenzeiten bis zu 1,5 Millionen Lachse gemästet werden. Die Eier werden importiert und die geschlüpften Lachse durchlaufen neun verschiedene Wachstumsphasen in verschiedenen Becken, bis sie dann nach etwa zwei Jahren um die fünf Kilogramm schwer sind und getötet werden.
Da dies ethisch und ökologisch nicht vertretbar ist, haben wir von PETA uns an das Bau- und Umweltamt in der Gemeinde Glarus Nord sowie an das Departement Bau und Umwelt im Kanton Glarus gewandt. Wir fordern, den Bau nicht zu genehmigen.
Helfen Sie uns, dieses tierquälerische Vorhaben und den Tod unzähliger fühlender Lebewesen in der geplanten Lachsfabrik zu verhindern, indem Sie unsere Petition an die zuständen Behörden unterschreiben und fordern, dass dieses tierquälerische Projekt nicht umgesetzt wird.
Millionen Fische sollen gezüchtet und getötet werden: Mega-Lachsfabrik in der Schweiz geplant
Das Unternehmen Swiss Blue Salmon AG möchte bis 2029 am Walensee in der Gemeinde Glarus bei Mollis die grösste landbasierte Lachsfabrik der Schweiz errichten. Um rund 4‘000 Tonnen Lachs-«Produkte» herzustellen, sollen in der Anlage in Spitzenzeiten bis zu 1,5 Millionen Tiere gemästet werden.
Lachse sind intelligente Tiere – das Vorhaben ist tierquälerisch und tierschutzwidrig
Atlantische Lachse schwimmen aus dem Ozean zurück zu ihrem Geburtsort im Süsswasser, um sich fortzupflanzen. Als Wanderfische haben sie einen beeindruckenden Geruchssinn und orientieren sich bei ihren Routen auch am Erdmagnetfeld. Es ist tierquälerisch, sie in enge, kahle Becken zu sperren, damit sie später für den menschlichen Konsum verarbeitet werden.
Sollte die geplante Lachszuchtanlage in Betrieb genommen werden, gehen damit aller Voraussicht nach Verstösse gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen einher:
Dem Schweizer Tierschutzgesetz zufolge gilt, dass
- Tiere ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten, angemessen gepflegt und ernährt werden müssen,
- sie in ihrer Bewegungsfreiheit nicht unnötig eingeschränkt werden dürfen
- und vor Schmerzen, Leiden, Schäden und Angst bewahrt werden müssen.
Der Atlantische Lachs ist ein anadromer Wanderfisch: Teilweise legt er auf der Reise aus dem Meer zu seinem Geburtsort mehr als 1000 Kilometer zurück, um sich fortzupflanzen. Ein Leben in engen Becken ist daher artwidrig. Studien haben ergeben, dass
- Lachse in Gefangenschaft depressiv und krank werden, [1]
- fast jeder zweite Lachs auf Zuchtfarmen durch deformierte Ohrknochen seinen Gehörsinn verliert,
- zahlreiche Tiere durch erhöhte Wassertemperaturen und künstliches Licht Verformungen an der Wirbelsäule aufweisen. [2, 3]
Die Zucht von Fischen wie Lachsen für den menschlichen Verzehr ist mit unvorstellbarem Tierleid verbunden, doch das geplante Vorhaben muss aus weiteren Gründen verhindert werden: Die unvorstellbar grosse Zahl an Lachsen muss ernährt werden, auch mit Fischmehl – das trägt zur sogenannten Überfischung in den Meeren bei. Aus ökologischer Sicht sind die Pläne zudem eine massive Bedrohung für die im Walensee lebenden Tiere, da Wasser aus dem See gepumpt werden soll. Es ist daher erforderlich, dass das Bau- und Umweltamt verantwortlich handelt und das Projekt stoppt.
Helfen Sie mit, millionenfaches Tierleid zu verhindern: Unterschreiben Sie unsere Petition!
In Anbetracht der gravierenden negativen Auswirkungen der geplanten Aquakulturanlage appellieren wir an die Behörden, von dem Vorhaben Abstand zu nehmen und stattdessen die Produktion von veganem Lachsfleisch zu unterstützen.
Helfen Sie uns, dieses tier- und umweltfeindliche Vorhaben zu stoppen, indem Sie unsere Petition unterschreiben!
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Quellen
Vindas, M. A., Johansen, I. B., Folkedal, O., Höglund, E., Gorissen, M., Flik, G., Kristiansen, T. S., & Øverli, Ø. (2016). Brain serotonergic activation in growth-stunted farmed salmon: adaption versus pathology. Royal Society Open Science, 3(5), [160030], https://doi.org/10.1098/rsos.160030 (eingesehen am 26.01.2026)
[2] Reimer, T., Dempster, T., Warren-Myers, F. et al. (2016): High prevalence of vaterite in sagittal otoliths causes hearing impairment in farmed fish. Sci Rep6, 25249, https://doi.org/10.1038/srep25249 (eingesehen am 26.01.2026)
[3] Fjelldal P.G., Hansen T., Breck O., Ørnsrud R., Lock E.J., Waagbø R., Wargelius A. & Witten E.P. (2012): Vertebral deformities in farmed Atlantic salmon (Salmo salar L.) – etiology and pathology. In: Journal of Applied Ichthyology 28, 433-440, https://doi.org/10.1111/j.1439-0426.2012.01980.x (eingesehen am 26.01.2026)
