Tierseuche in Schweizer Schweineindustrie: PETA fordert Ausstieg aus zerstörerischer Tierwirtschaft, Expertin kommentiert

Teufen, 24. September 2026 – Nach dem großflächigen Ausbruch einer Tierseuche in nahezu der gesamten Schweiz sollen mehr als 1’000 Tiere getötet werden. PETA kritisiert den Umgang mit dem aktuellen Ausbruch scharf und fordert einen grundlegenden Wandel in der Landwirtschaft: weg von der Tierwirtschaft, hin zu einem tierfreien Ernährungssystem. Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA, kommentiert:

«In gleich 60 Schweizer Schweinezucht- und -mastbetrieben bricht die nächste Tierseuche Europas aus und wird lediglich als ‹Krankheit› abgetan. Anstatt das System unerträglicher Tierausbeutung zu hinterfragen, werden über 1’000 qualgezüchtete, empfindsame Lebewesen gewaltsam getötet, damit die Industrie weiterlaufen kann. Wer das als ernst zu nehmende Lösung versteht, verkennt die Risiken, die der Sektor schafft, und hat jeden Bezug zur Realität verloren. Nur der Umstieg auf eine tierfreie Landwirtschaft wird die Gesundheit von Mensch, Tier und Natur in Zukunft gewährleisten können. Es braucht den Ausstieg aus der zerstörerischen Tierwirtschaft jetzt!»

Julia Weibel / © PETA Deutschland e.V.

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Das Bild von Julia Weibel senden wir auf Anfrage gerne zu.

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